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GUTES TUN | 18. Dezember 2017

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WordPress auf PHP 7.0 vorbereiten

WordPress auf PHP 7.0 vorbereiten

PHP 7 gibt es schon seit 2015 und bietet im Vergleich zu PHP 5.6 enorme Geschwindigkeitsvorteile an. Dennoch setzen viele WordPress-User auf ältere PHP-Versionen. Wir wollen in diesem Artikel aufzeigten wie man seinen WordPress-Blog auf PHP 7 vorbereitet.

Der PHP-Entwickler und Mitbegründer des Unternehmens Zend Technologies, Andi Gutmans, zeigte schon in einem Tweet aus dem Jahr 2015 die Vorteile von WordPress in Sachen Geschwindigkeit auf:

Gerade WordPress wird nachgesagt, dass die Performanxce schlecht ist und die Ladezeiten hoch. Aus diesem Grund wollten wir uns anschauen wie wir eine WordPress-Installation auf die PHP-Version 7.0 vorbereiten können.



WordPress selbst ist schon lange mit der Version 7.0 von PHP kompatibel, aber die meisten Blogger setzen auf diverse Plugins und Designs, die unabhängig von den WordPress-Machern entwickelt werden.

PHP Compatibility Checker

Eine Hilfe bei der Kontrolle der Plugins und der Themes bietet die kostenlose Erweiterung “PHP Compatibility Checker”. Diese kann über das Admininterface beim offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis heruntergeladen werden.

Nach der Installation kann man unter dem “Werkzeuge”-Menü die Optionsseite von “PHP Compatibility Checker” abrufen. Auf dem Screen kann man auswählen welche PHP-Version sowie welche Plugins und Themes überprüft werden sollen.

WordPress auf PHP 7.0 vorbereiten

Nach einem Scan wird die Kompatibilität der einzelnen Plugins angezeigt. Falls kein Fehler erkannt wird, wird in einem grünen Feld neben dem Pluginname “Compatible” eingeblendet. Dies bedeutet, dass die gescannte Erweiterung mit PHP 7 kompatibel sein müsste. Falls Probleme bei den Scans auftauchen, wird eine gelbe Warnung oder ein roter Fehler angezeigt. Mit einem Klick werden Details zu den Fehlern angezeigt. Manche Plugins werden auch fehlerhaft als inkompatibel angezeigt. Die Macher des Plugins haben aus diesem Grund eine Liste mit den “false positives” angelegt.

“PHP Compatibility Checker” bietet jedoch keine komplette Sicherheit und die Entwickler der Erweiterung können nicht garantieren, dass die Tests 100% korrekt sind. Es empfiehlt sich zusätzlich einen Blick auf die Support-Foren der jeweiligen Plugins und Themes zu werfen.

Plugins aktualisieren und deaktivieren

Wir hatten bei gutestun.org viele Plugins im Einsatz, die wir gar nicht mehr brauchten oder nicht mehr aktuell waren. Wir haben deshalb die Erweiterungen, die “PHP Compatibility Checker” als problematisch angesehen hat, überprüft.

WordPress auf PHP 7.0 vorbereiten

Wir haben einige Plugins, die wir nicht benötigten, gelöscht. Andere haben wir aktualisiert oder mit neuen, ähnlichen Plugins ersetzt. Am Ende hatten wir laut “PHP Compatibility Checker” eine kompatible WordPress-Installation.

PHP 7.0 aktivieren

Wir hosten unsere WordPress-Installation bei Hetzner. In der Konsole des Anbieters kann man in einem Dropdown-Feld die PHP-Version ändern. Andere Hoster haben ein ähnliches System oder man muss den Support um Hilfe fragen.

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