Es gibt viele Möglichkeiten einen WordPress-Blog zu optimieren. Ich will hier nun einige vorstellen:
Kontrollieren Sie ihre Plugins
Oft liegt die Schwachstelle bei den Plugins. Deaktivieren Sie alle und schalten Sie die Plugins einzeln wieder ein. So erkennen Sie welche den Blog verlangsamen. Entweder deaktivieren Sie die langsamen oder ersetzen Sie das Plugin mit einer alternativen Erweiterung. WordPress hat eine große Entwickler-Community und dadurch gibt es für die gleiche Funktion meistens mehrere verschiedene Plugins. Zu finden sind sie auf der offiziellen WordPress Seite oder bei WordPress Plugin Database. Nicht unbedingt benötigte Plugins können ausgeschalten werden
Legen Sie ihre Blogadresse und Seitenadresse fest
Die Performance kann in der Reduzierung der Datenbank-Abfragen verbessert werden. Eine leichte Methode dies zu verwirklichen ist die Festlegung der Blogadresse und Seitenadresse in der Datei “wp-config.php”. Sie müssen lediglich folgende Zeilen hinzufügen:
Hinweis: Am Ende der Adresse sollte kein Slash stehen
Legen Sie den Theme-Pfad und Stylesheet-Pfad fest
So wie beim letzten Punkt werden hier die Datenbank-Abfragen vermindert. In der Datei “wp-config.php” findet man folgende Zeilen:
Optimieren Sie die Datenbank
Dafür können Sie das Plugin “WP-DBManager” nutzen oder verwenden Sie dafür phpmyadmin!
Erhöhen Sie den Speicher für WordPress
In der wp-config.php könnt Ihr den Speicherbedarf erhöhen. Ihr braucht einfach einer der folgenden Zeilen hinzufügen:
Weil es bei Hoster zu Hoster verschieden ist, müsst ihr selbst ausprobieren, wie viel Speicher für euch am besten ist. Beim WordPress-Spezialisten Frank Bültge gibt es dazu den Artikel “Mehr Speicher für WordPress“, in welchem man eine genauere Erläuterung zu diesem Thema findet.
Optimieren Sie ihre Bilder
Dafür eignet sich das von Yahoo! zur Verfügung gestellte Tool “Smush.it“
Verwenden Sie ein Cache-Plugin
Ein Überblick über Cache-Plugins für WordPress:
WP Super Cache
Dieses Plugin gehört zu der beliebtesten Cach-Software für WordPress. Das Plugin zählt schon über 750.000 Downloads. Auch viel besuchte Blogs wie Edublogs setzen auf diese Technik. WP Super Cache erzeugt von dynamischen WordPress-Seiten eine HTML-File, welche an nicht eingeloggte User oder User, die kein Kommentar geschrieben haben, ausgegeben wird. Wie lange so eine HTML-Seite gespeichert sein soll, kann man im Admin-Interface einstellen.
WP Super Cache kann auch in Kombination mit mobilen Plugins (z.B.: WPtouch iPhone Theme)
Man kann das Plugin auch mit WP Widget Cache kombinieren.
Hyper Cache
Ein Vorteil gegenüber WP Super Cache ist, dass man bei Hyper Cache nicht die “.htaccess”-Datei verändern muss. Ansonsten sind die Plugins ähnlich. Auch bei Hyper Cache werden mobile Themes unterstützt.
DB Cache Reloaded
DB Cache Reloaded ist eine Weiterentwicklung von “DB Cache”. Im Gegensatz zu anderen Cache-Systemen wird hier die Datenbankzugriffe gechached. So muss bei einem erneuten Zugriff innerhalb eines voreingestellten Zeitraumes nicht mehr auf die Datenbank zugegriffen werden. Die Seiten laden schneller und der Server wird entlastet. Außerdem wird immer die aktuelle Seite ausgegeben.
W3 Total Cache
Dies ist noch ein recht junges Plugin, aber es kombiniert viele Funktionen von den anderen Plugins und mehr. Es ist eher empfehlenswert für fortgeschrittene User.
Sind ein paar gute Tipps dabei. Die werde ich mal bei meinen Blogs ausprobieren.
Besonders eins der Plugins für den Cache werde ich mal testen. Für die Schnelligkeit habe ich bisher noch garnichts optimiert.
Bei den entsprechenden Komentaren wurde übrigens ausdidkutiert, dass Blog- und Seitenadresse sowie Stylesheetpfad gecached werden, sodass die Optimierung mehr oder weniger hinfällig wird.
Schade, dass du (aus meiner Quelle) den Punkt 3 nicht nanntest, den der gibt bei den meisten Anwendern den größten Performance-Boost.
Einträge in die wp-config.php um WordPress etwas schneller zu machen…
Wie ja bereits vor Kurzem erwähnt, gibt es ein paar Konsonanten, die man in die wp-config.php eintragen kann, um WordPress etwas schneller zu machen. Ein kleiner Aufwand, der für etwas mehr Performance sucht. Markus hat mich in meinem Beitrag Webseit…
Hi,
also wirklich hilfreiche Tipps und Anregungen, wobei mehrere davon habe ich gleich umgesetzt. WP Smush.it lief schon seit einiger Zeit und ich sehe ja in der Mediathek, dass die Bilder komprimiert werden, was mir auch als Beweis der Optimierung ausreicht.
Der Einsatz des Plugins DB Cache Reloaded hat sich gelohnt. Dadurch konnte ich die DB von älteren Artikelrevisionen befreien, woran ich gar nicht dachte.
WP SuperCache nutze ich seit geraumer Zeit. Der Nutzen ist in Ordnung, bei manchen Blogs scheint es nicht unbedingt ein Wunder bewirkt zu haben.
W3 TotalCache musste ich wegen zu wenig Erfahrungen mit Datenbanken wieder deinstallieren. Hat eine Menge Einstellungen und wohl zurecht für fortgeschrittene WordPressler.
Ein paar Einträge in der wp-config.php machte ich auf Anraten auch. Also müsste es fast reichen und leider wird man mit dem neuen WP-Update das CMS wieder optimieren müssen.
[...] Blog-Performance. An dieser Stelle möchte ich für weiterführende Informationen auf den Artikel So machen Sie ihren WordPress-Blog schneller [...]
[...] zum Thema WordPress und Performance Tuning, so finden sich schnell unzählige Tipps, wie z.B. hier oder hier. Diese habe ich dann nach und nach ausprobiert:Optimierung I: In der wp-config.php werden [...]
7 Responses
Bernhardiner
Oktober 12th, 2009 at 21:42
1Sind ein paar gute Tipps dabei. Die werde ich mal bei meinen Blogs ausprobieren.
Besonders eins der Plugins für den Cache werde ich mal testen. Für die Schnelligkeit habe ich bisher noch garnichts optimiert.
plerzelwupp
Oktober 14th, 2009 at 14:46
2Vielen Dank für die Benennung meines Blogs
Bei den entsprechenden Komentaren wurde übrigens ausdidkutiert, dass Blog- und Seitenadresse sowie Stylesheetpfad gecached werden, sodass die Optimierung mehr oder weniger hinfällig wird.
Schade, dass du (aus meiner Quelle) den Punkt 3 nicht nanntest, den der gibt bei den meisten Anwendern den größten Performance-Boost.
gutu
Oktober 14th, 2009 at 14:57
3Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe es jetzt ergänzt!
Crazy Girls Tipps
Dezember 17th, 2009 at 13:40
4Einträge in die wp-config.php um WordPress etwas schneller zu machen…
Wie ja bereits vor Kurzem erwähnt, gibt es ein paar Konsonanten, die man in die wp-config.php eintragen kann, um WordPress etwas schneller zu machen. Ein kleiner Aufwand, der für etwas mehr Performance sucht. Markus hat mich in meinem Beitrag Webseit…
Alex L.
Dezember 30th, 2009 at 21:40
5Hi,
also wirklich hilfreiche Tipps und Anregungen, wobei mehrere davon habe ich gleich umgesetzt. WP Smush.it lief schon seit einiger Zeit und ich sehe ja in der Mediathek, dass die Bilder komprimiert werden, was mir auch als Beweis der Optimierung ausreicht.
Der Einsatz des Plugins DB Cache Reloaded hat sich gelohnt. Dadurch konnte ich die DB von älteren Artikelrevisionen befreien, woran ich gar nicht dachte.
WP SuperCache nutze ich seit geraumer Zeit. Der Nutzen ist in Ordnung, bei manchen Blogs scheint es nicht unbedingt ein Wunder bewirkt zu haben.
W3 TotalCache musste ich wegen zu wenig Erfahrungen mit Datenbanken wieder deinstallieren. Hat eine Menge Einstellungen und wohl zurecht für fortgeschrittene WordPressler.
Ein paar Einträge in der wp-config.php machte ich auf Anraten auch. Also müsste es fast reichen und leider wird man mit dem neuen WP-Update das CMS wieder optimieren müssen.
Einträge in die wp-config.php um Wordpress etwas schneller zu machen | Crazy Girls Tipps
April 2nd, 2010 at 14:18
6[...] Blog-Performance. An dieser Stelle möchte ich für weiterführende Informationen auf den Artikel So machen Sie ihren WordPress-Blog schneller [...]
WordPress Lasttest | André Kofaldt's Blog
Mai 3rd, 2010 at 21:08
7[...] zum Thema WordPress und Performance Tuning, so finden sich schnell unzählige Tipps, wie z.B. hier oder hier. Diese habe ich dann nach und nach ausprobiert:Optimierung I: In der wp-config.php werden [...]
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