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GUTES TUN | 20. April 2018

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Mit Site Builder Webseiten erstellen

Mit Site Builder Webseiten erstellen

Noch vor wenigen Jahren war die Erstellung von Webseiten noch ein aufwendiges Projekt. Im Normalfall benötigte man HTML-Kenntnisse sowie sollte man den Umgang mit Datenbanken und Skriptsprachen wie PHP beherrschen.

Es entstand schnell ein Markt für Programme, welche sich an Anfänger richteten und das Einrichten von Webseiten mit einfachen Editoren ermöglichten. So stellte Microsoft die Software „FrontPage“ zur Verfügung und sein damals größter Konkurrent in diesem Bereich Netscape hatte das Programm „Composer“ im Angebot.

Solche sogenannten WYSIWYG-Editoren für Webseiten boten zwar eine einfache Oberfläche, aber hatten dafür andere Einschränkungen. Sie richteten sich somit eher an private Anwender oder kleine Unternehmen. Mit der Weiterentwicklung der Webtechnik setzten sich Content-Management-Systeme auch bei KMUs und Privaten durch.

Der größte Vorteil besteht bei den herkömmlichen Content-Management-Systemen darin, dass Inhalte online bearbeitet werden können. Während man bei FrontPage die Inhalte nur lokal auf einem Computer ändern konnte und die Änderungen auf den Server hochladen musste, kann man mit einem CMS den Content von überall direkt am Server ändern.

Neben CMS gibt es auch Homepage Baukästen wie Wix.com, die es in der Basisversion kostenlos gibt, mit denen man eine Website erstellen kann.

Content-Management-Systemen setzen sich durch

Anfangs gab es Content-Management-Systeme, die für kleine Unternehmen kaum leistbar waren. Außerdem erforderten sie hohe Anpassungsmaßnahmen, die von Profis durchgeführt werden mussten und somit ebenfalls hohe Kosten verursachten.

Durch die erhöhte Nachfrage von Webseiten entstand ein Markt für verschiedene Systeme. Auch Open-Source-Systeme, die kostenlos zur Verfügung stehen, wurden leistungsfähiger und konnten mit kommerziellen CMS mithalten.

Obwohl Open-Source-CMS kostenlos zur Verfügung stehen, ist der Einsatz normalerweise nicht gratis, denn wie bei den kommerziellen Systemen, müssen Anpassungen für den Betrieb gemacht werden. So wird in der Regel das Design sowie die gesamte Einrichtung von kommerziellen Dienstleistern übernommen. Zusätzlich muss man regelmäßig neue Updates einspielen sowie den Server auf den neusten Stand halten.

Kostenfaktor Design

Bei der Einrichtung von Webseiten wird oft der Kostenfaktor Design unterschätzt. Während für die Gestaltung einer Auslage oder eines Geschäftslokals leicht mehrere tausende Euro fällig werden, werden die Kosten bei Webseitendesigns von Laien oft mit einem viel zu niedrigen Budget bedacht.

Das Designen von Webseiten erfordert nicht nur technische Kenntnisse, sondern auch ein gestalterisches Können. Die Umsetzung nimmt viel Zeit in Anspruch. Zusätzlich müssen Webdesigner technische Aspekte berücksichtigen, die für Menschen, die nicht im Fach arbeiten, auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. So müssen Webseiten nicht nur – wie früher – auf einen Computerbildschirm ausgerichtet sein, sondern auch andere Devices, die für das Internet-Surfen genutzt werden. Das sind Smartphones mit kleinen Displays und Tablets, die von der Größe zwischen Smartphones und Desktop-Computer sind.

Designtechnisch entstehen somit einige Herausforderungen, die man meistern muss. So müssen Grafiken und Texte auf verschiedenen Display-Größen dargestellt werden können. Außerdem muss das Design mit Browsern von verschiedenen Herstellern umgehen können.

Derzeit werden überwiegend vier Browser genutzt. Marktführend ist Googles Browser Chrome. Danach teilen sich Microsofts Edge, Mozillas Firefox und Apples Safari den Markt auf. Jeder Browser hat seine technischen Tücken. Aus diesem Grund müssen oft Anpassungen für jeden Browser gemacht werden.

Mit Site Builder Design erstellen

Immer häufiger setzen sich deshalb sogenannte Site Builder durch. Site Builder, die auch Pagebuilder genannt werden, sind Tools, die es ermöglichen mit wenigen Klicks ein Design zusammenzustellen.

Diese Tools sind so programmiert, dass sie verschiedene Bildschirmgrößen und Browser berücksichtigen. Der Anwender kann sich somit mehr auf das Design konzentrieren und muss nicht alle technischen Details im Hinterkopf behalten.

Mittlerweile gibt es schon viele Tools auf dem Markt. Ein interessanter Site Builder ist in diesem Zusammenhang Wix Artificial Design Intelligence (ADI). Dieses Tool teilautomatisiert den Prozess des Designens und ermöglicht gleichzeitig eine individuelle Gestaltung.

Wix.com ist einer der bekanntesten Anbieter von Hompage Baukästen, die es derzeit gibt. Mit diesem Service kann man im Handumdrehen eine Website erstellen. Der Dienst wurde 2006 in Israel gegründet und entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem großen Unternehmen mit mehreren Standorten weltweit. Neben Tel Aviv gibt es Niederlassungen in San Francisco, New York City, Dnipro und Wilna. Insgesamt arbeiten um die 1200 Menschen bei Wix.com.

Während anfangs nur einfache Webseiten erstellt werden konnten, bietet Wix.com nun ein breites Sortiment an Möglichkeiten. Sei es eine private Webseite, einen Blog, eine Webseite für ein Unternehmen oder ein Online-Shop. Es werden diverse Tools und Pakete angeboten. Neben einem kostenlosen Dienst, bietet Wix.com auch verschiedene kostenpflichtige Packages mit erweiterten Umfang an.

Webdesign mit Artificial Intelligence

Eines der interessantesten Tools ist hierbei Wix ADI, welches es ermöglicht ein komplettes Design zu erstellen. Hierfür gibt man nur wenige Stichwörter an und das Tool generiert eine passende Webseite. Mit einem einfachen Drag and Drop Editor kann man die Elemente der Webseite anpassen und erweitern.

Es gibt auch die Möglichkeit weitere Module, wie einen Shop oder einen Blog, hinzuzufügen. Ebenfalls kann man mit wenigen Klicks auch Farben und das Grunddesign wieder ändern.
Die dadurch erzeugten Designs haben nicht nur einen individuellen Look, sondern erfüllen auch alle Webstandards und können somit auf verschiedenen Displaygrößen und Browsern fehlerfrei betrachtet werden.

Fazit

Die Technik hinter dem Webseitendesign entwickelt sich rasant weiter. Während man noch vor wenigen Jahren HTML-Codes in den Editor schreiben musste, können mittlerweile intelligente Tools einen Großteil der Arbeit übernehmen. Man kann gespannt sein was uns die Zukunft noch bringen wird.

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