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GUTES TUN | 15. August 2017

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So räumt man seine Mac-Festplatte auf

So räumt man seine Mac-Festplatte auf

Durch die sich entwickelten Technik benötigen Bilder, Videos und dergleichen immer mehr Speicherplatz. Die neusten Apple-Notebooks bieten durch die SSD-Festplatten nur einen begrenzten Speicherplatz. So hat das günstigste MacBook Air nur einen Speicherplatz von 64 Gigabyte. Die maximale Ausstattung bei MacBook Airs sind 512 Gigabyte. Auch MacBook Pros mit Retina-Displays haben höchstens einen Speicherplatz von 768 Gigabyte.

Aus diesem Grund wollen wir Möglichkeiten zeigen wie man am besten Platz auf seinem Mac sparen kann:

1. Papierkorb leeren

Gelöschte Dateien landen erst im Papierkorb. Wenn die Files im Papierkorb sind, sind sie jedoch noch nicht gelöscht und besetzen weiterhin den Platz auf der Festplatte.
Um den Papierkorb zu leeren braucht man einfach mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Papierkorbs klicken und „Papierkorb entleeren“ auswählen.

2. iPhoto Papierkorb leeren

Manche Apps haben einen eigenen Papierkorb. Den muss man separat leeren. Eines dieser Programme ist das Foto-Verwaltungs-App iPhoto von Apple (das gleiche gilt für die Profi-Foto-Verwaltungssoftware „Aperture“ von Apple). Alle gelöschten Bilder werden in einen eigenen Papierkorb gelegt und nicht in den zentralen Papierkorb. Den iPhoto-Papierkorb findet man in der linken Spalte. Im Kontextmenü kann man den Papierkorb leeren:

iphoto-papierkorb

Danach nicht vergessen den „normalen“ Papierkorb zu leeren!



3. Download- und Filmordner und Desktop ausmisten

In den Download-Folder, dem Filmordner sowie dem Desktop können sich im Laufe der Jahre etliche Dateien anstauen, die man gar nicht mehr braucht. Man kann im Finder auch die Dateien nach dem Änderungsdatum sortieren. So kann man erkennen welche Dateien schon lange nicht mehr bearbeitet wurden

aenderungsdatum

Optional kann man diese Dateien auch auf eine externe Festplatte sichern.

4. iTunes

Die Multimedia-Verwaltung iTunes benötigt durch große Musiksammlungen oft viel Speicherplatz. Hier gibt es zwei Methoden um Platz zu sparen. Die erste Methode ist das Aussortieren. iTunes bietet dazu hilfreiche Anzeigeoptionen an. Wenn man die Musik-Übersicht aufruft kann man unter Darstellungsoptionen (Darstellung -> Darstellungsoptionen) die Häufigkeit der Wiedergaben sowie die Anzahl wie oft man einen Titel übersprungen hat einblenden. Diese zwei Faktoren zeigen sehr gut welche Musik man nicht gerne hört, aber dennoch in seiner Datenbank hat.

darstellungsoptionen

iTunes Statistik

Eine bequemere Lösung ist iTunes Match. Dieser Service von Apple ermöglicht es seine ganze Musik auf Server von Apple zu speichern (iCloud). Man kann nicht nur bei Bedarf die Musik wieder herunterladen, sondern man kann sie auch direkt von der Cloud streamen. Die komplette Musiksammlung ist dann auch auf anderen Devices abrufbar (z.B. iPad, iPhone oder Apple TV). Somit kann man die Musik von seinem Notebook löschen (bzw. auf eine externe Festplatte sichern). Der Dienst kostet aber 24.99 Euro pro Jahr.

5. Software

Man sollte auch prüfen welche Programme noch benötigt. Manche Apps lädt man sich schnell herunter und braucht sie dann nicht. Diese können jedoch viel Speicherplatz. Apps die man über den Mac App Store heruntergeladen hat, kann man leicht wieder entfernen (im Launchpad muss man einfach länger auf das Icon der Software klicken und danach auf das „x“ drücken). Andere Software ist jedoch oft komplizierter zu deinstallieren. Hierfür gibt es jedoch Apps, die bei dem Entfernen helfen. AppCleaner ist zum Beispiel ein kostenloses Programm, das Deinstallationen ermöglicht.

6. Mobile Apps

Dieser Punkt trifft nur auf User zu, die auch ein iPhone, iPod Touch oder iPad haben: Mobile Apps werden auch auf dem Mac gespeichert. Es ist auch möglich, dass Programme auf dem Computer gespeichert werden auch wenn sie auf dem mobilen Device gelöscht wurden. In iTunes kann man im Menüpunkt Apps solche Programme löschen. Manche Apps (z.B. Spiele) können leicht über 1 Gigabyte haben. User, die viele Apps nutzen oder ausprobieren können mit der Löschung einige Gigabyte einsparen. Gekaufte Apps kann man immer wieder herunterladen.

Zusatztipps

Einige Programme helfen beim Auffinden von großen Dateien. So kann man mit der kostenlosen Software DiskWave seine Festplatte analysieren. Man muss jedoch aufpassen! Man darf nicht einfach irgendwelche Dateien löschen, die man nicht kennt. Diese werden eventuell vom System benötigt!

Nicht häufig genutzte Dateien (z.B. Lieder die man kaum hört, Fotos, die man kaum betrachtet, alte Filme…) kann man auf einer externen Festplatte archivieren. Beliebte Festplatten mit 2 Terabyte Speicherplatz gibt es bei Amazon schon um 93 Euro. Eine gute Übersicht findet man bei den Amazon Charts für externe Festplatten.

Fotoquelle: Wikimedia Commons

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